Klaus M. Schmidt

Grußwort des Vorsitzenden

Liebe Mitglieder des Vereins für Socialpolitik,

in wenigen Wochen beginnt unsere diesjährige Jahrestagung an der Universität Innsbruck. Unter dem Kerntagungsthema „Behavioral Economics“ hat Urs Fischbacher ein hochkarätiges und spannendes wissenschaftliches Programm zusammengestellt. Mein herzlicher Dank gilt ihm ebenso wie Markus Walzl und seinem Innsbrucker Team, die uns in diesem Jahr als hervorragende Gastgeber willkommen heißen werden. Danken möchte ich auch Conny Wunsch für die Organisation des offenen Tagungsteils.

Neben der Kerntagung erwarten uns drei Empfänge, zahlreiche Panels und Workshops sowie die Verleihung mehrerer renommierter Auszeichnungen des Vereins. In diesem Jahr werden der Reinhard-Selten-Preis, der Hermann-Heinrich-Gossen-Preis, der Carl-Menger-Preis und der Gustav-Stolper-Preis verliehen – letzterer bereits zum 20. Mal. Eine besondere Ehre ist es uns, dass Philipp Strack (Yale University) die diesjährige Thünen-Vorlesung halten wird. Er wurde 2024 mit der John Bates Clark Medal ausgezeichnet, die als eine der renommiertesten Ehrungen für junge Ökonominnen und Ökonomen gilt und häufig als „kleiner Nobelpreis“ bezeichnet wird.

Schwerpunkt meiner Amtszeit ist das Thema Open Access, dem auf der Tagung ein eigenes Panel gewidmet ist. Wir haben zu diesem Thema gerade einen Überblicksaufsatz in den Perspektiven der Wirtschaftspolitik veröffentlicht, der die wichtigsten Aspekte und Entwicklungen zu diesem Thema diskutiert. Er ist hier Open Access verfügbar. 
Mein Ziel ist es, dass unsere beiden Vereinszeitschriften – die Perspektiven der Wirtschaftspolitik und die German Economic Review – künftig weiterhin ohne Artikelgebühren für Autor:innen sowie ohne Abonnementkosten frei zugänglich sind. Derzeit führen wir hierzu intensive Gespräche mit verschiedenen Verlagen. Mein besonderer Dank gilt der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, die uns im Rahmen des OLEcon-Förderprogramms bei diesem wichtigen Transformationsprozess finanziell unterstützt.

In diesem Jahr fanden zudem die Wahlen des Vorstands und der Kassenprüfer statt. Ich danke allen Mitgliedern herzlich, die sich an der Wahl beteiligt und damit zur demokratischen Mitgestaltung unseres Vereins beigetragen haben. Die Wahlergebnisse werden auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 13. September 2026 an der Universität Innsbruck bekannt gegeben.

Ich freue mich sehr auf anregende Gespräche, spannende wissenschaftliche Diskussionen und ein Wiedersehen mit Ihnen in Innsbruck.

Mit herzlichen Grüßen

Klaus M. Schmidt
Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik

Aus dem Verein

VfS-Ausschüsse

Im letzten Halbjahr hat turnusgemäß in mehreren VfS-Fachausschüssen der Vorsitz gewechselt.
Zu den neuen Vorsitzenden gehören:

  • Ausschuss für Geschichte der Wirtschaftswissenschaften: Elisabeth Allgoewer 
  • Ausschuss für Gesundheitsökonomie: Annika Herr
  • Ausschuss für Umwelt- und Ressourcenökonomie: Beat Hintermann
  • Ausschuss für Wirtschaftsgeschichte: Carsten Burhop

Vielen Dank an die bisherigen Ausschussvorsitzenden für ihr Engagement!

Frauenförderung
Doris Weichselbaumer

Vielfalt lebt vom Austausch. Deshalb freuen wir uns, auch im Rahmen der diesjährigen VfS-Jahrestagung wieder ein abwechslungsreiches Gender- und Diversity-Programm anzubieten, das Raum für Vernetzung, neue Perspektiven und persönliche Weiterentwicklung schafft.

Der bewährte „Mentoring Workshop for Women“ (Sonntag, 13. September, 12:30–14:30 Uhr) richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und bietet die Gelegenheit, sich mit erfahrenen Forscherinnen über Forschungsstrategien, Karrierewege sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben auszutauschen.

Neu im Programm ist der von Karoline Wodara geleitete Workshop „Online Hate, Real Impact: Protecting Women in Research“ (Dienstag, 15. September, 11:00–12:30 Uhr). Er beleuchtet digitale Gewalt gegen Wissenschaftlerinnen und ihre Auswirkungen auf Sichtbarkeit, Karriere und Wohlbefinden. Fachimpulse, Fallbeispiele und interaktive Elemente vermitteln praxisnahe Strategien zum Schutz vor Online-Hass und zum professionellen Umgang mit digitalen Angriffen.

Beim anschließenden „Women’s Networking Lunch“ (Dienstag, 15. September, 12:30–14:00 Uhr) bietet sich die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre Kontakte zu knüpfen und sich mit Kolleginnen auszutauschen.

Im Workshop „1st Generation Academics“ (Mittwoch, 16. September, 14:00–16:00 Uhr) stehen soziale Barrieren in der Ökonomie und Strategien zu ihrer Überwindung im Mittelpunkt.

Wenn Sie an einem oder mehreren Workshops teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte im Rahmen der Tagungsregistrierung an. Ich wünsche uns allen eine inspirierende Jahrestagung und freue mich auf den persönlichen Austausch in Innsbruck.

Doris Weichselbaumer
VfS-Diversitätsbeauftragte

Nachwuchsförderung
Arne Uhlendorff

Nachwuchsförderung

Die Förderung des wirtschaftswissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Anliegen des Vereins. So fördern wir zum Beispiel mit dem Vortragsprämienprogramm die internationale Präsenz junger Wissenschaftler:innen bei angesehenen internationalen Konferenzen. Bewerbungen für eine Förderung sind bis zum 31. Oktober 2026 möglich.

Auch bei der diesjährigen Vereinstagung in Innsbruck bieten wir Veranstaltungen speziell für junge Wirtschaftswissenschaftler:innen an. Im Jobmarktvorbereitungsseminar, das ich gemeinsam mit Lena Janys (Universität Konstanz) und Georg Dürnecker (Goethe-Universität Frankfurt) veranstalte, stehen praxisnahe Trainings zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt für Nachwuchswissenschaftler:innen im Mittelpunkt: Elevator Pitch, Mock Interviews und der Aufbau überzeugender Job Talks.

Eine Bewerbung ist für alle ermäßigten Vereinsmitglieder noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. Rückmeldungen auf die Bewerbungen erfolgen voraussichtlich bis zum 4. August. Das Seminar selbst findet am 14. und 15. September in Innsbruck statt.

Arne Uhlendorff
VfS-Nachwuchsbeauftragter

Forschungsdaten
Forschungsdaten

Kommission für Forschungsdaten

Der Verein für Socialpolitik setzt sich seit 2022 für eine Verbesserung des Zugangs zu Forschungsdaten ein und begleitet das Vorhaben der Bundesregierung, ein Forschungsdatengesetz (FDG) auf den Weg zu bringen. Der Koalitionsvertrag vom Mai 2025 versprach: „Wir (…) werden ein Forschungsdatengesetz noch dieses Jahr vorlegen.“ Tatsächlich lag am 22.12.2025 ein erster Referentenentwurf für das FDG vor. Der Verein hat hierzu im Rahmen der Verbändeanhörung und in enger Abstimmung mit dem Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) eine eigene Stellungnahme eingereicht.

Das BMFTR bearbeitet seither die mehr als 100 eingereichten Stellungnahmen sowie ursprünglich fehlende oder strittige Aspekte des Gesetzentwurfs. Die Kommission des Vereins ist hierzu in engem Austausch mit verschiedenen Ansprechpartner:innen. Ein zentrales Anliegen der Kommission ist es, auf die Lockerung von gesetzlich vorgesehenen Löschfristen hinzuwirken, um den Forschungszugang zu älteren Daten zu bewahren. Darüber hinaus setzt sich die Kommission dafür ein, eine Brücke zwischen den Regelungen des FDG und dem Zugang zu Gesundheitsdaten zu schlagen. Es besteht Hoffnung auf substanzielle Fortschritte beim Datenzugang in beiden Bereichen und es wäre fatal, wenn die Bereitstellung von Gesundheitsdaten in Deutschland nur in Bezug auf den Europäischen Gesundheitsdatenraum geplant würde, aber nicht in Bezug auf Verknüpfbarkeit im Rahmen des Forschungsdatengesetzes. 

Regina T. Riphahn
Vorsitzende der Kommission für Forschungsdaten

Preis der Schmölders-Stiftung 2026

Der diesjährige Preis der Schmölders-Stiftung geht an Felix J. Bierbrauer, Pierre C. Boyer und Emanuel Hansen für ihren in Econometrica veröffentlichten Aufsatz „Pareto-Improving Tax Reforms and the Earned Income Tax Credit“. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wurde am 24. April 2026 vom Finanzwissenschaftlichen Ausschuss des Vereins für Socialpolitik an Emanuel Hansen überreicht.

Mit ihrer Arbeit leisten die drei Autoren einen wegweisenden Beitrag zur modernen Finanzwissenschaft. Sie entwickeln einen neuen theoretischen Ansatz zur Identifikation von Steuerreformen, die eine Pareto-Verbesserung ermöglichen – also Reformen, durch die mindestens eine Person besser gestellt wird, ohne dass andere schlechter gestellt werden. Erstmals formulieren sie notwendige und hinreichende Bedingungen für die Existenz solcher Reformen und fassen ihre zentrale Erkenntnis prägnant zusammen: „Two brackets are enough.“
Angewendet wird der Ansatz auf die Einführung des Earned Income Tax Credit (EITC) in den USA im Jahr 1975. Die Analyse zeigt, dass das damalige Steuersystem vor der Reform nicht Pareto-effizient war, die konkrete Ausgestaltung des EITC jedoch selbst keine Pareto-Verbesserung darstellte. Gleichzeitig weisen die Autoren nach, dass eine breiter angelegte Ausgestaltung der Erwerbszuschüsse durchaus das Potenzial für eine echte Pareto-Verbesserung gehabt hätte. 
Über den konkreten Anwendungsfall hinaus eröffnet der entwickelte Ansatz vielfältige Perspektiven für die Analyse von Steuer- und Transfersystemen und stellt damit einen wichtigen Impuls für die finanzwissenschaftliche Forschung dar.

Wir gratulieren Felix J. Bierbrauer, Pierre C. Boyer und Emanuel Hansen herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!

Vereinszeitschriften
GER und PWP

Perspektiven der Wirtschaftspolitik

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Blick auf unsere kommende Jahrestagung in Innsbruck erscheint in diesem Sommer das PWP-Sonderheft „Verhaltensökonomie in der Wirtschaftspolitik“. Mein herzlicher Dank gilt Sabrina Artinger (Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung) und Axel Ockenfels (Universität zu Köln/Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern), die als Gastherausgeber/in dieses Heft verantworten.

Das Sonderheft bietet spannende Einblicke in aktuelle verhaltensökonomische Forschung mit wirtschaftspolitischer Relevanz. Es zeigt, wie verhaltensökonomische Erkenntnisse die Politikgestaltung in Deutschland und Europa bereichern können und welche Potenziale sie für ein bürgernahes und wirksames Regierungshandeln eröffnen.

Ein weiterer Themenschwerpunkt ist bereits in Vorbereitung: Für 2027 ist ein weiteres PWP-Sonderheft zum Thema „Evidenzbasierte Bildungspolitik: Perspektiven der Bildungsökonomie“ geplant. Den Call for Papers finden Sie untenstehend. Die Gastherausgeberschaft übernehmen Kerstin Schneider (Universität Wuppertal) und C. Katharina Spieß (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung).

Aktuelle Informationen zu den PWP finden Sie auch auf LinkedIn und X. Folgen Sie uns gern und bleiben Sie mit uns im Austausch.

Achim Wambach
Federführender Herausgeber

BÖ

PWP-Sonderheft Bildungsökonomie: Call for Papers

Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse dazu beitragen, Bildungspolitik wirksamer, gerechter und zukunftsfähiger zu gestalten? Dieser Frage widmet sich das Sonderheft „Evidenzbasierte Bildungspolitik – Perspektiven der Bildungsökonomie“ der Perspektiven der Wirtschaftspolitik.

Gesucht werden Beiträge, die mit innovativen theoretischen oder empirischen Ansätzen aktuelle Herausforderungen der Bildungspolitik beleuchten – von Chancengleichheit und Bildungsrenditen über Bildungsfinanzierung und Governance bis hin zu den Auswirkungen bildungspolitischer Reformen auf Individuen und Gesellschaft. Willkommen sind Arbeiten, die neue Impulse für den wissenschaftlichen und politischen Diskurs liefern und die Bedeutung evidenzbasierter Entscheidungen im Bildungsbereich unterstreichen.

Das Sonderheft bietet die Möglichkeit, aktuelle Forschungsergebnisse einem interdisziplinären Publikum aus Wissenschaft, Politik und Praxis zugänglich zu machen und den Dialog zwischen Bildungsökonomie und Bildungspolitik aktiv mitzugestalten.

Alle Informationen zu thematischen Schwerpunkten, Einreichungsmodalitäten und Fristen finden Sie im Call for Papers. Wir freuen uns auf zahlreiche Einreichungen und darauf, gemeinsam die Zukunft einer evidenzbasierten Bildungspolitik zu diskutieren.

Gastherausgeberinnen sind Kerstin Schneider (RWI und Bergische Universität Wuppertal) und C. Katharina Spieß (BiB und Johannes Gutenberg-Universität Mainz).

Deadline: 1. Oktober 2026

German Economic Review

Liebe Leserinnen und Leser,

mit der Umstellung unserer beiden Vereinsjournale auf Open Access im Jahr 2025 haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Seither sind alle Beiträge weltweit frei zugänglich – ohne Bezahlschranken und damit für Forschende, Studierende und wirtschaftspolitisch Interessierte gleichermaßen leicht erreichbar. Die größere Reichweite erhöht die Sichtbarkeit der veröffentlichten Forschung und macht eine Einreichung attraktiver. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Sicherung wissenschaftlicher Qualität im Zeitalter generativer KI. Künftig werden Autor:innen bei der Einreichung die KI-Richtlinien des De Gruyter-Brill Verlags akzeptieren müssen. Sie schaffen Transparenz beim Einsatz KI-gestützter Werkzeuge und tragen dazu bei, die wissenschaftliche Integrität und die hohe Qualität der veröffentlichten Beiträge auch künftig zu gewährleisten.

Mein herzlicher Dank gilt allen Mitherausgeberinnen und Mitherausgebern für ihr großes Engagement. Ebenso danke ich der wissenschaftlichen Gemeinschaft für ihre Unterstützung – durch hochwertige Einreichungen, konstruktive Begutachtungen und die Rezeption in Form von Zitationen. 

Die Umstellung auf Open Access macht die German Economic Review zu einem noch attraktiveren Publikationsort. Ich lade Sie daher herzlich ein, Ihre wissenschaftlichen Arbeiten bei der Zeitschrift einzureichen und von der größeren internationalen Sichtbarkeit zu profitieren.

Hartmut Egger
Federführender Herausgeber

Termine und Presse
KT 2026

VfS-Jahrestagung 2026 in Innsbruck – Wissenschaft trifft Alpenflair

Vom 13. bis 16. September 2026 lädt der Verein für Socialpolitik zur Jahrestagung an die Universität Innsbruck ein. Die diesjährige Kerntagung zum Thema „Behavioral Economics“ verspricht hochkarätige wissenschaftliche Impulse: Freuen Sie sich auf Vorträge von Matthew Rabin (Harvard University), Ulrike Malmendier (University of California, Berkeley) und Lucia A. Reisch (Cambridge Judge Business School) sowie auf ein hochkarätig besetztes Panel mit Martin Kocher (Universität Wien) und Ernst Fehr (Universität Zürich). Gemeinsam diskutieren sie, wie Erkenntnisse der Verhaltensökonomik Wirtschaft, Politik und Gesellschaft verändern.

Neben der Kerntagung bietet der offene Tagungsteil mit über 400 Vorträgen ein breites Spektrum aktueller wirtschaftswissenschaftlicher Forschung. Workshops, Abendempfänge und Preisverleihungen schaffen zahlreiche Gelegenheiten für den fachlichen und persönlichen Austausch. Mit dem Schüler:innen-Tag „Faszination Wirtschaftswissenschaften“ richtet sich die Tagung zudem an den wissenschaftlichen Nachwuchs und weckt Begeisterung für die VWL als Studienfach.

Auch der Tagungsort selbst macht die Reise lohnenswert: Innsbruck begeistert mit seiner historischen Altstadt, seiner beeindruckenden Alpenkulisse und seiner Tiroler Gastfreundschaft. Ob ein Spaziergang durch die Altstadt, eine Fahrt auf die Nordkette oder ein Abend in den Bergen – die Stadt verbindet wissenschaftlichen Austausch mit einem einzigartigen Natur- und Kulturerlebnis.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich fachlich inspirieren zu lassen, Ihr Netzwerk zu erweitern und einige spätsommerliche Tage in einer der schönsten Städte des Alpenraums zu verbringen. Wir freuen uns darauf, Sie in Innsbruck begrüßen zu dürfen!

Plakat Schülertag 2026

Schüler:innen-Tag 2026: Jetzt anmelden!

Der Schüler:innen-Tag „Faszination Wirtschaftswissenschaften“ am 16. September 2026 an der Universität Innsbruck lädt interessierte Schüler:innen dazu ein, die Welt der Ökonomik hautnah zu erleben. Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl für Einzelpersonen als auch für Schulklassen möglich.

Freut euch auf einen inspirierenden Festvortrag von Beat Hintermann (Universität Basel) zum Thema „Mobility Pricing: Umsteigen vom Auto aufs Fahrrad“. In interaktiven Workshops könnt ihr anschließend selbst aktiv werden: Simeon Schudy (Universität Ulm) zeigt, was Escape Games über erfolgreiche Teamarbeit verraten, Julia Nafziger (Aarhus University) spricht über Gender Gaps, Normen und Stereotype und Shen Peiyao (Universität Basel) lädt im englischsprachigen Workshop dazu ein, „Thinking like an Economist about your Future“.

Der Schüler:innen-Tag bietet die Gelegenheit, Universitätsluft zu schnuppern, renommierte Wissenschaftler:innen kennenzulernen und zu erfahren, wie die Wirtschaftswissenschaften Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen liefern. 

Jetzt anmelden und einen inspirierenden Tag in Innsbruck erleben – wir freuen uns auf Euch!

MGV

Save the Date

Die nächste ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins für Socialpolitik findet am Sonntag, den 13. September 2026, von 17:30 bis 18:30 Uhr im Rahmen der Jahrestagung in Innsbruck statt. Bitte merken Sie sich diesen Termin bereits jetzt vor.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Bekanntgabe der Ergebnisse der diesjährigen Wahlen des Vorstands und der Kassenprüfer. Eine gesonderte Einladung mit der Tagesordnung erhalten alle Vereinsmitglieder rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung.

Weitere Initiativen
FL

VfS-Forscherinnenliste: Sichtbarkeit schaffen. Vernetzung stärken. Karriere fördern.

Frauen in der Volkswirtschaftslehre sichtbarer zu machen und ihren Anteil auf allen Karrierestufen nachhaltig zu erhöhen – das ist ein zentrales Anliegen des Vereins für Socialpolitik. Ob bei Berufungsverfahren, wissenschaftlichen Tagungen, Paneldiskussionen oder in den Medien: Exzellente Ökonominnen sollen leichter gefunden und stärker wahrgenommen werden.

Ein wichtiger Baustein hierfür ist die VWL-Forscherinnenliste – eine öffentlich zugängliche Datenbank für Wissenschaftlerinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Eintragung steht allen Forscherinnen offen, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Verein für Socialpolitik.

Die Liste ist weit mehr als ein Verzeichnis: Sie schafft Sichtbarkeit, erleichtert die Suche nach Expertinnen und fördert die Vernetzung innerhalb der wissenschaftlichen Community. Sie bietet die Möglichkeit, neue Kooperationen anzustoßen, fachliche Kontakte zu knüpfen und die eigene Expertise einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Sind Sie bereits eingetragen? Dann nehmen Sie sich einen Moment Zeit und prüfen Sie Ihre Angaben. Aktuelle Informationen zu Forschungsgebieten, Institution oder Karrierephase sorgen dafür, dass die Datenbank lebendig bleibt und ihren Zweck bestmöglich erfüllt.

RatSWD

RatSWD-Wahlen

Die Ergebnisse für die Wahl des RatSWD (2026–2029) stehen fest! Die vom VfS nominierten Kandidaten Kathrine von Graevenitz (Universität Mannheim) und Hendrik Jürges (Bergische Universität Wuppertal) wurden in den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) für die 9. Berufungsperiode (2026–2029) gewählt. Das Wahlergebnis wurde am 30. März 2026 bekannt gegeben, die neue Amtsperiode beginnt am 1. Juli 2026. Insgesamt standen 22 Wissenschaftler:innen zur Wahl, die von den Fachgesellschaften der Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften nominiert worden waren. An der Wahl beteiligten sich 3.080 registrierte Wissenschaftler:innen – mit einer hohen Wahlbeteiligung von 85,6 Prozent.

Der RatSWD ist ein Beirat der Bundesregierung und berät Bund und Länder in Fragen der Forschungsdateninfrastruktur für die empirischen Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften. Die Wahl von Kathrine von Graevenitz und Hendrik Jürges stärkt damit die Sichtbarkeit und Mitwirkung des Vereins für Socialpolitik in einem zentralen wissenschaftspolitischen Gremium.

Der Verein für Socialpolitik gratuliert beiden herzlich zu ihrer erfolgreichen Wahl und wünscht ihnen für ihre Tätigkeit im RatSWD viel Erfolg.

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Danke

Unser herzlicher Dank gilt allen Mitgliedern, die den Verein seit vielen Jahren begleiten, ebenso wie denjenigen, die erst vor Kurzem zu uns gestoßen sind. Mit Ihren Ideen, Ihrem Engagement und Ihrer Verbundenheit gestalten Sie den Verein für Socialpolitik mit. Bei Fragen oder Anregungen ist die Geschäftsstelle jederzeit gerne für Sie da. Wir freuen uns darauf, viele von Ihnen in Innsbruck persönlich zu treffen!

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